Ein gesundes Sicherheitsbewusstsein

Ich las gerade in der Manpage von “wipe“:

[...]
Be aware that harddisks are quite intelligent beasts those days. They transparently remap defective blocks. This means that the disk can keep an albeit corrupted (maybe slightly) but inaccessible and unerasable copy of some of your data. Modern disks are said to have about 100% transparent remapping capacity. You can have a look at recent discussions on Slashdot.

I hereby speculate that harddisks can use the spare remapping area to secretly make copies of your data. Rising totalitarianism makes this almost a certitude. It is quite straightforward to implement some simple filtering schemes that would copy potentially interesting data. Better, a harddisk can probably detect that a given file is being wiped, and silently make a copy of it, while wiping the original as instructed.

Recovering such data is probably easily done with secret IDE/SCSI commands. My guess is that there are agreements between harddisk manufacturers and government agencies. Well-funded mafia hackers should then be able to find those secret commands too.

Don’t trust your harddisk. Encrypt all your data.

Of course this shifts the trust to the computing system, the CPU, and so on. I guess there are also “traps” in the CPU and, in fact, in every sufficiently advanced mass-marketed chip. Wealthy nations can find those. Therefore these are mainly used for criminal investigation and “control of public dissent”.

People should better think of their computing devices as facilities lended by the DHS.
[...]

(veröffentlicht unter der GFDL)

So langsam stellt sich mir die Frage, ob die Benutzung eines Computers, den ich nicht eigenhändig zusammengelötet habe (aus Transistoren, Dioden und Widerständen, denn ICs sind korrumpierbar), nicht vollkommen verantwortungslos ist. Ich werde darüber nachdenken!

Holger

No Comments Posted in Allgemein
Hardware, die man braucht…

Ärgert ihr euch auch ständig über eure scheiß Qwertz-Tastatur?
Viel zu viele Tasten, man braucht alle zehn Finger um sie vernünftig zu benutzen, Emails schreiben dauert einfach ewig…
Wenn man doch alles nur mit dem Daumen bedienen könnte…
Pro Buchstaben eine Taste, welch Verschwendung! Zudem sind die Tasten auch noch so obszön groß, dass man meint, man würde an einem speziell für Rentner entwickelten Gerät sitzen.

Doch endlich bin ich auf ein adäquates Eingabegerät gestoßen:

Tastatur für junge und dynamische Menschen

© http://www.cre8txt.com/

Super Sache, endlich auch den eigenen Computer auf krüpplige Weise bedienen zu können. Wem war das blöde 106-Tasten-Keyboard nicht schon lange lästig? Wenn die ihre Entwicklungsabteilung jetzt noch so richtig anstrengen, bringen sie vllt noch ne Binärtastatur auf den Markt, ein echter Nerd braucht schließlich nicht mehr Tasten als “0″ und “1″, dann ist man wenigstens nicht mehr immer am suchen nach der richtigen Taste…

Hoffe, dass der Weihnachtsmann euch auch ne schicke USB-Handytastatur mitbringt,
Holger

No Comments Posted in Allgemein
Ob sich Dreistigkeit wohl Auszahlt?

Als mich heute bei der Schreibweise von “eurerseits” vergewissern wollte und bei woerterbuch.info scheiterte verschlug es mich auf die Seite des guten alten Dudenverlags. Zwar konnten die mir bei meinem orthographischen Problem weiterhelfen, doch muss ich mich jetzt ernsthaft fragen:
Für wie dumm hält der Dudenverlag seine Kunden?
Wenn man nämlich die Onlinefunktionen des Dudens richtig nutzen will, muss man dafür zahlen und hier wird man über die verschiedenen Abonnements aufgeklärt:

Zwei der möglichen Angebote (Stand: 18. Dezember 2009)

Zwei der möglichen Angebote (Stand: 18. Dezember 2009)

Dass das Jahresabo dafür sorgt, dass der Kunde die für den Verlag beste Preisleistung erbringt ist mir klar, wo der Vorteil für den Kunden liegt aber noch nicht.

Grüße,
Holger

2 Comments Posted in Allgemein
Privatisierung der Seen Brandenburgs – DRINGEND

Als Reaktion auf eine Reportage in Inforadio vom RBB von heute möchte ich auf eine an den deutschen Bundestag gerichtete Petition hinweisen.

Es geht darum, dass im Auftrag der Bundesregierung seit Jahren die Seen Brandenburgs privatisiert werden. Zwar haben die jeweiligen Kommunen das Vorkaufsrecht, doch haben die Kommunen zumeist nicht das nötige Geld. Die Folge: Privatisierung.

Im Fall des Wandlitzsees zum Beispiel müssen nun die Anwohner für die ihnen gehörenden Stege, die schon vor der Privatisierung existierten, gehörige Gebühren bezahlen. Bei anderen Seen könnte sogar die öffentliche Nutzung der Uferwege von den Besitzern untersagt werden. Auch die Erreichung ökologischer Ziele wird durch die Privatisierung erschwert.

Um das zu stoppen, hat Carsten Preuß eine Bundestagspetition initiiert, mit dem Ziel, der weiteren Privatisierung von Seen in Brandenburg einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben. Nach Registrierung kann man hier die Petition mitzeichnen, allerdings nur noch heute. Der Server war zwar heute schon wiederholt überlastet, bei mir hat es dann aber beim dritten Anlauf geklappt.

Holger

3 Comments Posted in Allgemein